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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 

19.01.2019 in Ankündigung

Magnus-Hirschfeld-Preis 2019

 

2019 wird der Magnus- Hirschfeld-Preis zum 7. Mal durch die SPD Berlin und SPDqueer Berlin verliehen. Durch den Magnus-Hirschfeld-Preis 2019 wird die herausragende Arbeit von Einzelpersonen bzw. deren Lebensleistung und von Institutionen/Projekten im queeren Bereich geehrt. Wir freuen uns außer ordentlich, dass wir die Berliner Spitzenkandatin für das Europäische Parlament Gabriele Bischoff für die Schirmherrschaft des Magnus- Hirschfeld- Preises 2019 gewinnen konnten.

Ausgezeichnet wurden 2017 in der Kategorie Einzelperson die Menschenrechts- und queere Aktivistin Annet Audehm und in der Kategorie Institutionen/Projekte der Neuköllner Verein RuT – Rad und Tat e.V.

Damit die Auslobung möglichst viele Personen bzw. Institutionen/Projekte im queeren Bereich in Berlin erreicht, möchten wir Sie/Euch darum bitten, unsere Auslobung über ihre/deinen jeweiligen Verteiler bekannt zu geben.

Bitte merken Sie sich/ merkt euch bereits jetzt Montag, den 13. Mai 2019 vor. Um 19.30 Uhr wird die Preisverleihung im Rathaus Charlottenburg stattfinden. Genauere Informationen werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Der Auslobungstext und das Formblatt für einen Vorschlag werden die kommenden Tage online gestellt.

 

21.12.2018 in Pressemitteilung

Verdrängung im Regenbogenkiez stoppen!

 

Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus:

Zur Pressemitteilung der Kneipe „Hafen“ im Schöneberger Regenbogenkiez, am 3. Januar 2019 schließen zu müssen, erklären die queerpolitischen Sprecherinnen und Sprecher Melanie Kühnemann-Grunow (SPD-Fraktion), Carsten Schatz (Fraktion DIE LINKE) und Anja Kofbinger und Sebastian Walter (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

Das Team des Hafen hat verlautbart, nach über 28 Jahren erfolgreicher Arbeit im Kiez um den Nollendorfplatz zum Anfang kommenden Jahres schließen zu müssen. Grund sei ein nichtkooperationsbereiter Vermieter, der eine Verlängerung des Mietvertrages verweigere. Nach Clubsterben und der immer stärkeren Verdrängung von Mieterinnen und Mietern aus der Innenstadt trifft es jetzt auch den Regenbogenkiez. Dadurch wird Berlin ärmer. Wir fordern den Vermieter auf, eine Verlängerung des Mietvertrages zu ermöglichen und dem Hafen eine Zukunft zu eröffnen. Kneipen, die auch als Treffpunkte und Orte der Kommunikation dienen, gehören ebenso in den Kiez wie sexpositive Clubs.

Melanie Kühnemann-Grunow: „Auch wenn die Bundesregierung eine Ausnahme für Trägerwohnungen im Gewerbemietrecht ermöglicht hat, brauchen wir mehr Instrumente, um Kleingewerbe gegen Verdrängung zu schützen. Hier muss der Bundestag tätig werden.“

Carsten Schatz: „Der zunehmenden Übergriffigkeit von Vermietern müssen wir gemeinsam entgegentreten. Ob für die eigene Wohnung, die des Nachbarn oder unsere Kneipen. Deshalb ist das Volksbegehren zur Enteignung der Deutschen Wohnen ein wichtiger Schritt, Vermietern Grenzen aufzuzeigen.“

Sebastian Walter: „Vermieter von Gewerbeflächen tragen auch eine soziale Verantwortung. Dies gilt besonders im Regenbogenkiez mit seinen queeren Clubs, Läden und Bars. Den Ausverkauf der queeren Szene werden wir nicht hinnehmen.“

 

20.12.2018 in Allgemein

Frohes Fest und einen guten Rutsch in das Neue Jahr

 

Liebe Mitglieder der SPDqueer, liebe Freund*innen,  

der Landesvorstand der SPDqueer Berlin und wir, wünschen Euch und Eueren Liebsten eine besinnliche und erholsame Zeit.    

 

 Und wir alle freuen uns alle auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im Jahr 2019.    

 

 Mit queeren solidarischen Grüßen

Markus, Mechthild, Christopher, Julia und Dirk-Rolf

 

16.12.2018 in Pressemitteilung

Überfällige Dritte Option endlich beschlossen, aber leider nur Minimallösung!

 

Am 14. Dezember 2018 hat der Bundestag eine „Dritte Geschlechtsoption“ im Personenstandsrecht beschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor festgestellt, dass die bisher einzigmöglichen Geschlechtseinträge männlich oder weiblich verfassungswidrig sind und bis Ende 2018 eine Neuregelung erfolgen muss.
Die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki, und ihr Stellvertreter, Elia Scaramuzza, erklären hierzu:
Als SPDqueer begrüßen wir es, dass mit der Entscheidung des Bundestages endlich der Tatsache Rechnung getragen wird, dass mehr als zwei Geschlechter existieren. Dies ist ein historischer Tag für die rechtliche Anerkennung und Sichtbarkeit von vielfältigen Geschlechtern.
Bedauerlicherweise wurde aber auch eine historische Chance vertan, ein modernes Personenstandrecht zu schaffen, das das für uns eindeutige Recht auf eine geschlechtliche Selbstbestimmung ermöglicht. Das verabschiedete Gesetz stellt in mehrfacher Hinsicht leider nur eine Minimallösung dar: Es bezieht sich, trotz umfassender Kritik schon am Entwurf, nur auf inter* Menschen. Zudem ist die dritte Option auf Drängen der Union weiterhin an ein medizinisches Attest gebunden. Hier konnte die SPD-Fraktion eine Abschwächung durchsetzen, so dass zumindest in Ausnahmefällen eine eidesstattliche Versicherung ausreichen kann. Diese bezieht sich jedoch nicht auf die geschlechtliche Selbstbestimmung, sondern auf medizinische Behandlungen und Diagnosen. Damit werden Menschen, die in der Regel schwer belastende Erfahrungen mit der Medizin gemacht haben, als abnorm klassifiziert und oftmals sogar zwangsoperiert wurden, wieder an deren vermeintliche Expertise gekettet.
Damit schließt das Gesetz in der Regel nicht nur inter* Menschen aus, die kein ärztliches Attest über das Vorliegen einer „Variante der Geschlechtsentwicklung“ vorweisen können. Auch Menschen mit einer nicht-binären Geschlechtsidentität können nicht vom neuen Geschlechtseintrag Gebrauch machen. Der Zugang zur Dritten Option bleibt so weiterhin abhängig von Genen und Genitalien. Die geschlechtliche Selbstbestimmung wird tief beschnitten.
Die Aussagen des CDU-Abgeordneten Marc Henrichmanns, es brauche eine medizinische Gutachtenpflicht, weil Selbsteinschätzungen nach subjektivem Empfinden nicht mit dem Personenstandsregister vereinbar seien, kritisieren wir aufs Schärfste. Grundrechte, wie das hier auf eine selbstbestimmte Geschlechtsidentität, dürfen nicht von der Gnade anderer abhängen. Offen bleibt im Übrigen auch, ob es sich bei dem in dieser Form beschlossenen Gesetz nicht weiterhin um eine verfassungswidrige Regelung handelt.
Entgegen des Gesetzentwurfes von Innenminister Seehofer, in welchem für die Bezeichnung „anderes“ plädiert wurde, konnte die SPD in der Großen Koalition erkämpfen, die Bezeichnung „divers“ einzuführen. So konnte zumindest die offensichtlichste Abwertung von inter*- und nicht-binären Personen verhindert werden.
Doch das reicht nicht! Es bleibt zu hoffen, dass es der SPD trotz allem Zwang zu Kompromissen in der Großen Koalition gelingt, gesetzliche Regelungen zu schaffen, die weitere Verletzungen von Grund- und Menschenrechten für inter*, trans* und nicht-binären Menschen verhindern. Dazu gehören unweigerlich das Verbot von Genitaloperationen im Kindesalter und eine Reform des Transsexuellengesetzes, die sich allem voran an der geschlechtlichen Selbstbestimmung orientieren muss – für alle und ohne Zwang!

 

10.12.2018 in Pressemitteilung

Zur Wahl von Frans Timmermanns zum SPE-Spitzenkandidaten

 

Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) wählt mit Frans Timmermanns einen Unterstützer und Freund der LSBT*IQ-Community zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahlen.


Am Samstag den 8. Dezember 2018 wählten die Delegierten der SPE-Konferenz in Lissabon den Niederländer und Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermanns (57) zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahlen im Mai 2019.
Dazu kommentiert Petra Nowacki, Bundesvorsitzende der SPDqueer: „Die SPDqueer begrüßt die Wahl von Frans Timmermanns zum Spitzenkandidaten der SPE für die kommende Europawahl außerordentlich. Mit dem Vize-Präsidenten der EU-Kommission hat die LSBT*IQ-Community einen ihrer stärksten Unterstützer und Fürsprecher in der EU-Kommission. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihm und dem Spitzenduo der SPD, Katharina Barley und Udo Bullman, in den Europawahlkampf ziehen zu dürfen.“
Erst im Oktober hielt Frans Timmermanns auf der Jahreskonferenz der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association - ILGA Europe eine vielbeachtete Rede, auf der er dazu aufrief, starke Allianzen zu bilden, um ein weiteres Erstarken homophober Rechtspopulisten in Europa zu verhindern. Im Mai diesen Jahres nahm er als Vertreter der EU-Kommission am Brüssel Pride teil und twitterte zum Internationalen Tag gegen Homo-,Trans- und Interphobie: „LSBTI-Menschen sind unsere Eltern, Kinder, Geschwister, Freunde, Nachbarn und Mit-Europäer!“
 

 

Termine

24.01.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffene Sitzung des Landesvorstands SPDqueer Berlin

04.02.2019, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Treffen CSD-Saisonteam

13.02.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Charlottenburg-Wilmersdorf

15.02.2019, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Queere Sprechstunde in Lichtenberg

28.02.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffene Sitzung des Landesvorstands SPDqueer Berlin

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