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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 

31.08.2018 in Ankündigung

3. Kamingespräch: Magnus Hirschfeld -aktueller denn je?

 

Anlässlich des 150. Geburtsjahres des Wissenschaftlers und Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld veranstaltet die SPDqueer eine Diskussionveranstaltung zu seinem Leben und Wirken. Wir wollen diskutieren, ob und wie Hirschfelds Anliegen in unsere queerpolitischen Arbeit des 21. Jahrhunderts hineinwirken, was wir von ihm lernen können und wo wir seine Erkenntnisse vielleicht auf einen neueren Stand bringen müssen.

 

15.08.2018 in Pressemitteilung

Nicht vor den Scharlatanen kuschen – „Homoheilern“ jetzt Einhalt gebieten!

 

Anlässlich der jüngsten Diskussionen um selbsternannte „Homoheiler“ erklärt Johannes Kahrs, Sprecher für die Belange von Lesben und Schwulen der SPD-Bundestagsfraktion:


„Wir als SPD-Bundestagsfraktion unterstützen die Forderungen der Community hier ausdrücklich. Pseudotherapeutische Umpolungsversuche erinnern mehr an Werkzeuge aus dem mittelalterlichen Folterkeller, als an den Umgang einer liberalen, aufgeklärten Gesellschaft mit Menschen verschiedener sexueller Identitäten. Besonders abstoßend ist hieran, dass sich diese „Homoheiler“ mit ihren Methoden auch an Kindern und
Jugendlichen zu vergehen versuchen, die noch mitten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stecken. Das muss sofort aufhören. Die sogenannte „Konversionstherapie“ ist ein vor allem aus US-amerikanischen evangelikalen Kreisen bekannter Ansatz zum Ziel der zwangsweisen Veränderung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Auch in Deutschland gibt es eine Reihe von Organisationen und Einzelpersonen, die in diesem Bereich tätig sind und die gerade auch Minderjährige für dieses Ziel zu manipulieren versuchen. Im Jahr 2014 wurde die „Konversionstherapie“ von Mitgliedsstaaten des Ausschusses der Vereinten Nationen gegen Folter erstmals als potentielle Verletzung des internationalen Folterverbots gerügt.


Wir fordern Gesundheitsminister Jens Spahn daher auf, den Verantwortungen seines Ressorts nachzukommen und in Zusammenarbeit mit den Ländern und Ärztekammern diesen Scharlatanen Einhalt zu gebieten. Vor der Lobby religiöser Fundamentalisten zu kuschen und die Augen vor den seelischen Verletzungen, die aus dieser Pfuscherei
resultieren, zu verschließen, wäre völlig inakzeptabel. Wir sind bereit, das Thema direkt nach der Sommerpause anzugehen!“

Für Nachfragen: Johannes Kahrs, MdB (SPD):

 

28.07.2018 in Pressemitteilung

Pressemitteilung zu vier Kartenmotiven

 

Die SPDqueer Pankow hat für die CSD-Saison 2018 vier eigene Postkarten erstellt. Die Themen spiegeln die politischen Forderungen der SPDqueer Berlin wieder:

1) Postkarte 1: „ÄNDERT ENDLICH DAS GRUNDGESETZ“. Hier fordern wir die Ergänzung des Grundgesetzes Artikel 3 um den Zusatz „seine sexuelle und geschlechtliche Identität“.

2) Postkarte 2: Unsere Forderung nach einer Abschaffung des aktuellen Transsexuellengesetzes wird durch die Postkarte „ICH SAG DIR WER DU BIST“ aufgezeigt – eine Haltung des Gesetzgebers, die dringend gegen das „Ich sag Euch, wer ich bin“ der Trans*Menschen ausgetauscht werden muss.

3) Postkarte 3: Als queerer Verband innerhalb der SPD Berlin wollen wir die Vielfältigkeit innerhalb - wie außerhalb - der SPD Berlin widerspiegeln. Deshalb wurde die provokante Überschrift „BITTE KEINE WEISSEN SCHWULEN MÄNNER**“ für die Ansprache neuer queerer Mitglieder gewählt - und selbstverständlich sind auch weiterhin weiße schwule Männer sehr herzlich in unserer Arbeitsgemeinschaft SPDqueer willkommen.

4) Postkarte 4: „DU HETERO SAU!!!!!“: Mit dieser Postkarte soll der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft der Spiegel vorgehalten werden und auf „Du schwule Sau!!!!!“, das meist benutzte Schimpfwort an deutschen Schulen hingewiesen werden. Homophobie ist überall gegenwärtig - auch in der Sprache. Und das jeden Tag, überall in unserer Stadt.

„Schon komisch“, findet Markus Pauzenbeger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin, „das sich vor allem die Diskussion um die Postkarte „DU HETERO SAU!!!“ dreht. Die politischen Forderungen der SPDqueer Berlin (und Pankow) werden in dieser Diskussion immer nur am Rand erwähnt, dabei sind es gerade die Forderungen, die endlich umgesetzt werden müssen – Solidaritätsbekundungen während der CSD-Saison sing schön und gut, jetzt müssen Taten folgen. Auch hält uns die Postkartenaktion aus Pankow einen Spiegel vor und fordert uns auf, mehr auf die (erklärenden) Inhalte einzugehen und nicht nur auf Schlagzeilen wie „Du HETERO SAU!!!!!“ zu reagieren.“

Die Diskussionen in den Sozialen Medien gehen von „Wow, coole Aktion“ bis hin zu „geht gar nicht, wir beleidigen unsere Verbündeten im Kampf für unsere Rechte“. Die Diskussionen während der Respect Gaymes und des Stadtfestes am letzten Wochenende zeigen ein sehr klares unterstützendes Bild für die Aktion. Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin dazu: „Ich habe während des Stadtfestes mit Helfer*innen an unserem Infostand über die vier Postkarten gesprochen. Nur einer von über 30 Helfer*innen hat mir mitgeteilt, dass eine Person sich gegen die Postkarte ausgesprochen hat. Eine Person in 23 Stunden. Ich glaube, dass nicht nur die Postkarte „Du Hetero Sau!!!!!“, sondern auch die drei weiteren Postkarten genau den Nerv der queeren Berliner*innen und unserer Unterstützer*innen getroffen haben. Die CSD-Aktion der SPDqueer Pankow ist ein toller Erfolg und zeigt, dass die von uns benannten Themen in Berlin diskutiert werden. In lauten Überschriften, aber immer mit verständlicher inhaltlicher Begründung. Das war das Ziel dieser bewusst provokanten Aktion. Gratulation nach Pankow.“

 

Der Landesverband der SPDqueer Berlin wird die vier Postkarten der SPDqueer Pankow deshalb auch während der CSD Demonstration am Sonnabend, 28. Juli 2018, ab 12.30 Uhr verteilen. So lange der Vorrat reicht können die Postkarten am und um dem Wagen 18 abgeholt werden. Wir freuen uns auf rege Diskussionen zu unseren inhaltlichen Themen.

 

 

24.07.2018 in Service

CSD-Truck 2018

 

Das Losglück hat zugeschlagen. Wir habe die Startnummer 18 gezogen. Das bedeutet, unser Wagen wird im vorderen Drittel des Zuges zu finden sein. Anbei nochmals die Daten für die CSD-Demo:


Das ist unsere Demo-Route für den 40. CSD Berlin am 28. Juli 2018


Anders als in den letzten Jahren wird es zu Beginn der Route eine kleine Änderung der Streckenführung geben. Um 12.30 Uhr setzt sich der Demozug in Bewegung:

Startpunkt Kurfürstendamm/ Ecke Joachimsthaler Str. -> Augsburger Str. (!) -> Nürnberger Str. (!) -> Tauentzienstr. -> Wittenbergplatz -> Nollendorfplatz -> Lützowplatz -> Siegessäule -> Straße des 17. Juni

Wir halten an unserer Aufteilung fest und teilen die Demonstration wieder in zwei Blöcke: einen für Fußgruppen und “leisere” Fahrzeuge, dahinter einen “lauten” für die großen Trucks mit den fetten Bässen.

Zwischen 15 und 18 Uhr erreicht der Demo-Zug sein Ziel: das CSD Finale, die Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor, wo alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen den Christopher Street Day bis Mitternacht zelebrieren können.

Route und Teilnehmer*innen 2018

 

 

24.07.2018 in Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Kostenübernahme der PrEP

 

SPDqueer Berlin setzt sich durch

Jens Spahn (CDU) übernimmt unsere Forderung

Am 20. Juli 2018 wurde bekannt, dass Jens Spahn (Bundesgesundheitsminister, CDU) sich für eine Übernahme der Kosten der Präexpositionsprophylaxe (PrEP) durch die Krankenkassen einsetzen möchte. Wir fordern ihn auf, nun auch für eine schnelle Umsetzung durch den gemeinsamen Bundesausschuss zu sorgen. „Endlich hat Jens Spahn eingesehen, dass Medikamente wie die PrEP keine „Smarties“ sind, wie er es noch bei der ‚Pille Danach‘ meinte“, so Markus Pauzenberger (Vorsitzender der SPDqueer Berlin). Die Forderung nach der Kostenübernahme für die PrEP für Risikogruppen forderte die SPDqueer Berlin bereits im Frühjahr 2017 in einem Antrag auf dem Landesparteitag der SPD Berlin und kam damit einem Ansinnen der vielen Gesundheitsakteuren der Community und dem aktuellen Stand der Wissenschaft nach . Mit diesem Beschluss war die SPD Berlin die erste Partei, die auf einer Landesebene die PrEP in ihr gesundheitspolitisches Konzept aufnahm. „Nun hat unsere Forderung endlich auch den Bundesgesundheitsminister erreicht. Dieser wichtige Baustein im Kampf gegen HIV sollte damit auch bald allen Menschen der entsprechenden Risikogruppen zur Verfügung stehen“, fügte Julia Neugebauer (stellvertretende Landesvorsitzende der SPDqueer Berlin) hinzu.

 

Termine

21.09.2018, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Queere Sprechstunde in Lichtenberg

21.09.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffenes Treffen SPDqueer Lichtenberg

24.09.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
3. Kamingespräch: Magnus Hirschfeld - aktueller den je?

27.09.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffene Sitzung des Landesvorstands SPDqueer Berlin

03.10.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Steglitz-Zehlendorf

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Beitrittserklärung "SPDqueer  - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung im SPD Landesverband Berlin" als pdf

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