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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 

28.07.2018 in Pressemitteilung

Pressemitteilung zu vier Kartenmotiven

 

Die SPDqueer Pankow hat für die CSD-Saison 2018 vier eigene Postkarten erstellt. Die Themen spiegeln die politischen Forderungen der SPDqueer Berlin wieder:

1) Postkarte 1: „ÄNDERT ENDLICH DAS GRUNDGESETZ“. Hier fordern wir die Ergänzung des Grundgesetzes Artikel 3 um den Zusatz „seine sexuelle und geschlechtliche Identität“.

2) Postkarte 2: Unsere Forderung nach einer Abschaffung des aktuellen Transsexuellengesetzes wird durch die Postkarte „ICH SAG DIR WER DU BIST“ aufgezeigt – eine Haltung des Gesetzgebers, die dringend gegen das „Ich sag Euch, wer ich bin“ der Trans*Menschen ausgetauscht werden muss.

3) Postkarte 3: Als queerer Verband innerhalb der SPD Berlin wollen wir die Vielfältigkeit innerhalb - wie außerhalb - der SPD Berlin widerspiegeln. Deshalb wurde die provokante Überschrift „BITTE KEINE WEISSEN SCHWULEN MÄNNER**“ für die Ansprache neuer queerer Mitglieder gewählt - und selbstverständlich sind auch weiterhin weiße schwule Männer sehr herzlich in unserer Arbeitsgemeinschaft SPDqueer willkommen.

4) Postkarte 4: „DU HETERO SAU!!!!!“: Mit dieser Postkarte soll der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft der Spiegel vorgehalten werden und auf „Du schwule Sau!!!!!“, das meist benutzte Schimpfwort an deutschen Schulen hingewiesen werden. Homophobie ist überall gegenwärtig - auch in der Sprache. Und das jeden Tag, überall in unserer Stadt.

„Schon komisch“, findet Markus Pauzenbeger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin, „das sich vor allem die Diskussion um die Postkarte „DU HETERO SAU!!!“ dreht. Die politischen Forderungen der SPDqueer Berlin (und Pankow) werden in dieser Diskussion immer nur am Rand erwähnt, dabei sind es gerade die Forderungen, die endlich umgesetzt werden müssen – Solidaritätsbekundungen während der CSD-Saison sing schön und gut, jetzt müssen Taten folgen. Auch hält uns die Postkartenaktion aus Pankow einen Spiegel vor und fordert uns auf, mehr auf die (erklärenden) Inhalte einzugehen und nicht nur auf Schlagzeilen wie „Du HETERO SAU!!!!!“ zu reagieren.“

Die Diskussionen in den Sozialen Medien gehen von „Wow, coole Aktion“ bis hin zu „geht gar nicht, wir beleidigen unsere Verbündeten im Kampf für unsere Rechte“. Die Diskussionen während der Respect Gaymes und des Stadtfestes am letzten Wochenende zeigen ein sehr klares unterstützendes Bild für die Aktion. Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin dazu: „Ich habe während des Stadtfestes mit Helfer*innen an unserem Infostand über die vier Postkarten gesprochen. Nur einer von über 30 Helfer*innen hat mir mitgeteilt, dass eine Person sich gegen die Postkarte ausgesprochen hat. Eine Person in 23 Stunden. Ich glaube, dass nicht nur die Postkarte „Du Hetero Sau!!!!!“, sondern auch die drei weiteren Postkarten genau den Nerv der queeren Berliner*innen und unserer Unterstützer*innen getroffen haben. Die CSD-Aktion der SPDqueer Pankow ist ein toller Erfolg und zeigt, dass die von uns benannten Themen in Berlin diskutiert werden. In lauten Überschriften, aber immer mit verständlicher inhaltlicher Begründung. Das war das Ziel dieser bewusst provokanten Aktion. Gratulation nach Pankow.“

 

Der Landesverband der SPDqueer Berlin wird die vier Postkarten der SPDqueer Pankow deshalb auch während der CSD Demonstration am Sonnabend, 28. Juli 2018, ab 12.30 Uhr verteilen. So lange der Vorrat reicht können die Postkarten am und um dem Wagen 18 abgeholt werden. Wir freuen uns auf rege Diskussionen zu unseren inhaltlichen Themen.

 

 

24.07.2018 in Service

CSD-Truck 2018

 

Das Losglück hat zugeschlagen. Wir habe die Startnummer 18 gezogen. Das bedeutet, unser Wagen wird im vorderen Drittel des Zuges zu finden sein. Anbei nochmals die Daten für die CSD-Demo:


Das ist unsere Demo-Route für den 40. CSD Berlin am 28. Juli 2018


Anders als in den letzten Jahren wird es zu Beginn der Route eine kleine Änderung der Streckenführung geben. Um 12.30 Uhr setzt sich der Demozug in Bewegung:

Startpunkt Kurfürstendamm/ Ecke Joachimsthaler Str. -> Augsburger Str. (!) -> Nürnberger Str. (!) -> Tauentzienstr. -> Wittenbergplatz -> Nollendorfplatz -> Lützowplatz -> Siegessäule -> Straße des 17. Juni

Wir halten an unserer Aufteilung fest und teilen die Demonstration wieder in zwei Blöcke: einen für Fußgruppen und “leisere” Fahrzeuge, dahinter einen “lauten” für die großen Trucks mit den fetten Bässen.

Zwischen 15 und 18 Uhr erreicht der Demo-Zug sein Ziel: das CSD Finale, die Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor, wo alle Teilnehmer*innen und Besucher*innen den Christopher Street Day bis Mitternacht zelebrieren können.

Route und Teilnehmer*innen 2018

 

 

24.07.2018 in Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Kostenübernahme der PrEP

 

SPDqueer Berlin setzt sich durch

Jens Spahn (CDU) übernimmt unsere Forderung

Am 20. Juli 2018 wurde bekannt, dass Jens Spahn (Bundesgesundheitsminister, CDU) sich für eine Übernahme der Kosten der Präexpositionsprophylaxe (PrEP) durch die Krankenkassen einsetzen möchte. Wir fordern ihn auf, nun auch für eine schnelle Umsetzung durch den gemeinsamen Bundesausschuss zu sorgen. „Endlich hat Jens Spahn eingesehen, dass Medikamente wie die PrEP keine „Smarties“ sind, wie er es noch bei der ‚Pille Danach‘ meinte“, so Markus Pauzenberger (Vorsitzender der SPDqueer Berlin). Die Forderung nach der Kostenübernahme für die PrEP für Risikogruppen forderte die SPDqueer Berlin bereits im Frühjahr 2017 in einem Antrag auf dem Landesparteitag der SPD Berlin und kam damit einem Ansinnen der vielen Gesundheitsakteuren der Community und dem aktuellen Stand der Wissenschaft nach . Mit diesem Beschluss war die SPD Berlin die erste Partei, die auf einer Landesebene die PrEP in ihr gesundheitspolitisches Konzept aufnahm. „Nun hat unsere Forderung endlich auch den Bundesgesundheitsminister erreicht. Dieser wichtige Baustein im Kampf gegen HIV sollte damit auch bald allen Menschen der entsprechenden Risikogruppen zur Verfügung stehen“, fügte Julia Neugebauer (stellvertretende Landesvorsitzende der SPDqueer Berlin) hinzu.

 

20.07.2018 in Pressemitteilung

PM zum Vorschlag Günter Krings als Bundesverfassungsrichter

 

Günter Krings als Kandidat für das höchste deutsche Richteramt nicht haltbar

 

Der CDU-Staatssekretär im Bundesinnenministerium Günter Krings fiel in den letzten Jahren dadurch auf, dass er sich gegen die Gleichstellung von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten positionierte. Dennoch wird er als Favorit für einen frei werdenden Richterposten am Bundesverfassungsgericht gehandelt - offenbar mit Unterstützung von FDP und Grünen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles äußerte bereits Bedenken zu dem Vorschlag, Krings zum Verfassungsrichter zu ernennen.

 

Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:

Als Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung können wir nicht nachvollziehen, dass Günter Krings überhaupt als zukünftiger Bundesverfassungsrichter gehandelt werden kann. Krings sprach sich nicht nur mit der inakzeptablen Begründung, dass er ein Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen im Grundgesetz verankert sehe, gegen die Öffnung der Ehe aus. 2010 behauptete er sogar, dass eine gleichgeschlechtliche Elternschaft das Kindeswohl gefährde.

Am Bundesverfassungsgericht zu besetzen ist eine Position im Ersten Senat, der für Grundrechte zuständig ist. Das Bundesverfassungsgericht ist oberste Hüterin unserer Grundrechte, zu denen auch Gleichberechtigung und der Schutz vor Diskriminierung zählen.

Mit seinen inhaltlichen Positionierungen ist Günter Krings als Kandidat für das höchste deutsche Richteramt ungeeignet. Daher ist der Personalvorschlag nicht haltbar.

 

Termine

15.08.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
SPDqueer Marzahn-Hellersdorf, offenes Treffen

16.08.2018, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
mitgliederoffene Vorstandssitzung der SPDqueer Tempelhof-Schöneberg

17.08.2018, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr
Queere Sprechstunde in Lichtenberg

23.08.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffene Sitzung des Landesvorstands SPDqueer Berlin

05.09.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Tempelhof-Schöneberg & Friends

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Beitrittserklärung "SPDqueer  - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung im SPD Landesverband Berlin" als pdf

(Einfach am Rechner ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben und dann ab die Post)


 

 

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