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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 

15.11.2018 in Pressemitteilung

Stephan Harbarth als Kandidat für das höchste deutsche Richteramt ungeeignet

 

Bis vor kurzem wurde noch CDU-Staatssekretär Günter Krings, der sich in den vergangen Jahren immer wieder gegen die Gleichstellung von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten positionierte, als Favorit für einen frei werdenden Richterposten am Bundesverfassungsgericht gehandelt. Nicht zuletzt auch aufgrund der Ablehnung der SPD ist dieser Vorschlag nun vom Tisch. Laut einem Bericht im Spiegel will die Union nun ihren Abgeordneten Stephan Harbarth für das höchste deutsche Richteramt nominieren. Harbarth hat sich in der Vergangenheit jedoch auch gegen eine Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans*, inter* und queeren Menschen (LSBTTIQ*) positioniert. So sprach er sich gegen eine Erweiterung des Diskriminierungsschutzes für LSBTTIQ* aus. Ebenso vertritt er die Meinung, dass die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verfassungswidrig sei.


Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:


Als Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung lehnen wir die Nominierung von Stephan Harbarth für das frei werdende Amt am Bundesverfassungsgericht entschieden ab. Es wirkt befremdlich, dass die Union nach dem LSBTTIQ*-Gegner Günter Krings mit Harbath nun einen nicht minder umstrittenen Kandidaten ins Rennen schicken will. Nicht nur, dass Harbarth sich mit der inakzeptablen Begründung, dass er ein Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen im Grundgesetz verankert sehe, gegen die Öffnung der Ehe aussprach. Auch den Schutz von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten lehnt Harbarth ab.
Dies ist Haltung fällt umso schwerer ins Gewicht, als die am Bundesverfassungsgericht zu besetzende Position den Ersten Senat betrifft. Dieser ist für Grundrechte zuständig. Das Bundesverfassungsgericht ist oberste Hüterin unserer Grundrechte, zu denen auch Gleichberechtigung und der Schutz vor Diskriminierung zählen.
Mit seinen inhaltlichen Positionen ist Stephan Harbarth daher als Kandidat für das höchste deutsche Richteramt ungeeignet.

 

17.10.2018 in Informationen

Veranstaltung der Parteischule Neukölln zur Queerpolitik

 

Queerpolitik ist progressive Politik - Geschichte der Queerpolitik in der SPD und der Gesellschaft

Die Entwicklung der Politik für Homosexuelle, die auch in der SPD lange Zeit kritisch beobachtet wurde, hat eine wechselvolle Geschichte. Magnus Hirschfeld hat das Thema früh besetzt, aber was folgte danach?

Dieses spannende Thema wollen wir mit den brillianten Referent*innen Sigrid Grajek (Künstlerin/Aktivistin), Anne Grießbach-Baerns (Polizei Berlin), Jan Feddersen (taz/Journalist) und Georg Härpfer (SPDqueer Berlin/Aktivist) eingehend und überraschend beleuchten.

Was haben SPD und Zivilgesellschaft erkämpft und gefördert, in welchem historischen Zusammenhang steht das? Wo drohen Rückschläge und welche Forderungen gibt es noch? Diese Fragen wollen wir mit Euch und unseren Referent*innen diskutieren.

Zeit: Samstag, 03. November 2018, 10 - 16.30 Uhr
Ort: LUDWIG, Anzengruberstraße 3, 12043 Berlin Zielgruppe: alle Interessierten (max. 40 Teilnehmer*innen)

Anmeldung unter: parteischule@spd-neukoelln.de

 

23.09.2018 in Informationen

Mehr Sichtbarkeit für Bisexuelle Menschen

 

Heute ist der Tag der Bisexualität (engl. Bi Visibility / Celebrate Bisexuality Day). Dieser Tag steht für die Sichtbarkeit von Bisexualität als eigenständige sexuelle Orientierung, die oft übersehen wird. Er soll auf die Vorurteile und Marginalisierung bisexueller Personen sowohl in der heterosexuellen Gesellschaft als auch in der LSBTIQ*-Community hinweisen. Seit 1999 traditionell am 23. September weltweit gefeiert.

Trotz der einer rechtlichen Gleichstellung, die die SPD weitgehend voran getrieben hat, gilt es die Akzeptanz von bisexuellen Menschen weiter zu fördern. Immer noch sind sie mit zahlreichen Vorurteilen konfrontiert, die in Diskriminierung münden: So lauten weit verbreitete Ansichten, dass Bisexualität gar nicht existiere, nur eine Phase sei oder bisexuelle Menschen sich nicht entscheiden könnten oder wollten. Ein weiteres Vorurteil ist, dass Bisexuelle nicht treu sein könnten und sexuell stets verfügbar seien. Es ist daher kein Zufall, wenn bisexuelle Frauen häufiger und auf besondere Art und Weise von sexualisierter und häuslicher Gewalt betroffen sind; wenn bisexuelle Menschen häufiger psychische Krankheiten (z.B. Depressionen und Suizid) oder eine schlechtere Gesundheitsversorgung erfahren oder es kaum Anlaufstellen für Bisexuelle gibt.

Wir als SPDqueer wissen: Bisexualität ist echt! Bisexuelle Menschen sind selbstverständlich ein Teil unserer Gesellschaft und der Community! Sie verdienen Akzeptanz und Solidarität.

Unterstützt uns und andere dabei, Bisexualität sichtbar zu machen: Seid für junge LSBTIQ*-Menschen ein Vorbild! Zeigt euch! Hört zu! Und schreitet ein, wenn Bisexuelle ausgegrenzt und unsichtbar gemacht werden!

 

31.08.2018 in Ankündigung

3. Kamingespräch: Magnus Hirschfeld -aktueller denn je?

 

Anlässlich des 150. Geburtsjahres des Wissenschaftlers und Sozialdemokraten Magnus Hirschfeld veranstaltet die SPDqueer eine Diskussionveranstaltung zu seinem Leben und Wirken. Wir wollen diskutieren, ob und wie Hirschfelds Anliegen in unsere queerpolitischen Arbeit des 21. Jahrhunderts hineinwirken, was wir von ihm lernen können und wo wir seine Erkenntnisse vielleicht auf einen neueren Stand bringen müssen.

 

15.08.2018 in Pressemitteilung

Nicht vor den Scharlatanen kuschen – „Homoheilern“ jetzt Einhalt gebieten!

 

Anlässlich der jüngsten Diskussionen um selbsternannte „Homoheiler“ erklärt Johannes Kahrs, Sprecher für die Belange von Lesben und Schwulen der SPD-Bundestagsfraktion:


„Wir als SPD-Bundestagsfraktion unterstützen die Forderungen der Community hier ausdrücklich. Pseudotherapeutische Umpolungsversuche erinnern mehr an Werkzeuge aus dem mittelalterlichen Folterkeller, als an den Umgang einer liberalen, aufgeklärten Gesellschaft mit Menschen verschiedener sexueller Identitäten. Besonders abstoßend ist hieran, dass sich diese „Homoheiler“ mit ihren Methoden auch an Kindern und
Jugendlichen zu vergehen versuchen, die noch mitten in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stecken. Das muss sofort aufhören. Die sogenannte „Konversionstherapie“ ist ein vor allem aus US-amerikanischen evangelikalen Kreisen bekannter Ansatz zum Ziel der zwangsweisen Veränderung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Auch in Deutschland gibt es eine Reihe von Organisationen und Einzelpersonen, die in diesem Bereich tätig sind und die gerade auch Minderjährige für dieses Ziel zu manipulieren versuchen. Im Jahr 2014 wurde die „Konversionstherapie“ von Mitgliedsstaaten des Ausschusses der Vereinten Nationen gegen Folter erstmals als potentielle Verletzung des internationalen Folterverbots gerügt.


Wir fordern Gesundheitsminister Jens Spahn daher auf, den Verantwortungen seines Ressorts nachzukommen und in Zusammenarbeit mit den Ländern und Ärztekammern diesen Scharlatanen Einhalt zu gebieten. Vor der Lobby religiöser Fundamentalisten zu kuschen und die Augen vor den seelischen Verletzungen, die aus dieser Pfuscherei
resultieren, zu verschließen, wäre völlig inakzeptabel. Wir sind bereit, das Thema direkt nach der Sommerpause anzugehen!“

Für Nachfragen: Johannes Kahrs, MdB (SPD):

 

Termine

22.11.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
2. Landesdelegiertenkonferenz 2018 SPDqueer Berlin

05.12.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Tempelhof-Schöneberg & Friends

05.12.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Steglitz-Zehlendorf

06.12.2018, 19:00 Uhr - 23:30 Uhr
Gemeinsame Jahresend-/Weihnachtsfeier

07.12.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
offenes Mitgliedertreffen SPDqueer Reinickendorf

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Beitrittserklärung "SPDqueer  - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung im SPD Landesverband Berlin" als pdf

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