Wir über uns

Am dem 12. Dezember 2016 wurde die Arbeitgemeinschaft Lesben und Schwule (Schwusos) nach jahrelanger Diskussion in SPDqueer - Arbeitgemeinschaft in der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung umbenannt. Dies soll der Vielfalt in unserer Community Rechnung tragen und Ausdruck verleihen.

Die Arbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule (Schwusos) in der SPD Berlin besteht seit weit über 30 Jahren: Als Ende der 1970er Jahre die ersten deutschen CSDs in Münster, Bremen und Berlin für Aufsehen sorgten, setzten sich einige schwule Sozialdemokraten zusammen, um eine Gruppe innerhalb der Jungsozialisten aus der Taufe zu heben. In Anlehnung an die Jusos gaben sie sich den Namen „Schwusos“. Damit schrieben sie Emanzipationsgeschichte: Die erste Schwulengruppe einer Partei überhaupt war gegründet. Von Berlin und Köln aus etablierten sich die Schwusos im Bundesgebiet, die Lesben kamen hinzu, in einigen Regionen auch Transgender. Im Berliner Vorstand arbeiten heute achtzehn Aktive unterstützt von Sozialdemokrat*innen sowie verschiedenen Mandatsträger*innen aus allen Bezirken zusammen. Darüber hinaus gibt es in fast allen Bezirken SPDqueer-Gruppen mit regelmäßigen Treffen.

 

Gruppen vor Ort

Die SPDqueer Berlin - Arbeitsgemeinschaft in der Berliner SPD für Akzeptanz und Gleichstellung setzt sich nicht nur auf Landesebene für die queere Emanzipation ein. In einigen SPD-Kreisen sind zum Teil schon seit vielen Jahren Gruppen engagiert, die mit Sitz und Stimme in den SPD-Vorständen an der Politik in den Bezirken mitwirken. Vor allem aber sind sie Ansprechpartner für queere Menschen, die sich für Politik oder gar eine Gastmitgliedschaft in der SPD interessieren. Die queere  Arbeitsgemeinschaft (ehemals als Schwusos)  in der SPD Friedrichshain-Kreuzberg ist derzeit die am längsten aktive Gruppe innerhalb des Berliner Landesverbands. Bereits vor der Fusion mit Kreuzberg engagierten sich in erster Linie schwule Genossen in der SPD Friedrichshain. Kein Wunder, dass sie heute noch treibende Kraft hinter dem Parkfest in der Freilichtbühne im Volkspark Friedrichshain sind. Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat sich die derzeit Mitglieder stärkste SPDqueer-Gruppe entwickelt. Die Impulse für die Gründung der AG gingen sowohl von homosexuellen als auch heterosexuellen Genoss*innen aus. Für sie war wichtig, dass die SPD Kontakt zu den lesbisch-schwulen Projekten im Bezirk hält, die Interessen der queeren Menschen aufgreift und sie vernetzt. Inzwischen ist die SPDqueer Berlin in elf der zwölf Bezirke von der Stadt ein fester Bestandteil des politischen Alltags. Darüber hinaus gibt es lose Treffs zum Beispiel der Lesben in der SPD Berlin sowie lesbische Ansprechpartnerinnen und schwule Ansprechpartner in den Bezirken.

Interessierte mailen zur Kontaktaufnahme bitte direkt an den SPDqueer-Landesvorstand, der dann gezielt an die Ansprechpartner*innen in den Kiezen weiter vermittelt.

E-Mail: info@spdqueer-berlin.de

 

Vom Land zum Bund

Die SPDqueer - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung setzt sich für die Gleichstellung von allen queeren Menschen in der Gesellschaft ein. Innerhalb der SPD arbeitet sie für die Akzeptanz zwischen von Menschen jenseits der Heteronormativität. Wir streben eine Gesellschaft an, in der Menschen gleich, frei und solidarisch miteinander leben und in der die rechtlich und die gesellschaftliche Gleichstellung verwirklicht ist. Mit diesen Worten lassen sich die Ziele der SPDqueer auf Bundesebene beschreiben. Die Bundeskonferenz 2004 hat Leitlinien beschlossen, die außer den Zielen und Aufgaben auch die Strukturen des bundesweiten Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD festlegten. Nach einer Änderung dieser Richtlinien im Frühjahr 2006 und der Wahl des Bundesvorstandes im Februar 2008 setzt sich der Bundesvorstand aus einem Bundesvorsitzenden, sowie bis zu elf stellvertretenden Vorsitzenden zusammen. Im Unterschied zur SPD Berlin, wo die Schwusos anerkannte Arbeitsgemeinschaft mit Sitz und Stimme in den Vorstandsgremien waren, bildeten die Lesben und Schwulen in der Bundes-SPD bis zum März 2012 lediglich einen Arbeitskreis. Durch den Bundesparteitagsbeschluss vom Dezember 2011 wurde aus dem Arbeitskreis eine Arbeitsgemeinschaft.

Mehr Infos: www.spdqueer.de

 

Termine

24.08.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Mitgliederoffene Sitzung des Landesvorstands SPDqueer Berlin

01.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
offenes Mitgliedertreffen SPDqueer Reinickendorf

06.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Tempelhof-Schöneberg & Friends

08.09.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
offenes Mitgliedertreffen SPDqueer Reinickendorf

13.09.2017, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Stammtisch SPDqueer Charlottenburg- Wilmersdorf

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Beitrittserklärung "SPDqueer  - Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung im SPD Landesverband Berlin" als pdf

(Einfach am Rechner ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben und dann ab die Post)


 

 

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