Gemeinsame Pressemitteilung der SoHo Wien und der SPDqueer Berlin zum IDaHoT am 17. Mai 2017

Veröffentlicht am 16.05.2017 in Pressemitteilung

Wiener und Berliner Sozialdemokraten*innen kriti­sieren Präsident Putin

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi- und Trans* und Interphobie (IDAHOT) machen die sozialdemo­kratischen LGBTTIQ* Arbeitsgemeinschaften in Berlin und Wien auch dieses Jahr wieder gemeinsam auf ihre queerpo­litischen Forderungen aufmerksam.

Der IDAHOT findet am 17. Mai statt, dem Jahrestag der Streichung von Homosexualität aus dem Katalog der mentalen Störungen durch die Weltgesundheitsorganisation.  Dazu Bakri Hallak, Landesvorsitzen­der der SoHo Wien: „In vielen Teilen der Gesellschaft gibt es immer noch Vorurteile und Ignoranz gegen­über Menschen, die aus der heterosexuellen Norm fallen. Gerade deshalb ist es wichtig auf allen Ebenen gegen Diskriminierung und für Akzeptanz zu kämpfen. Wir müssen unseren Blick aber auch verstärkt auf jene Länder richten, in denen queere Menschen von Repression und Verfolgung bedroht sind.“

 

In diesem Jahr drängt vor allem die Lage in Tschetschenien. In einer Resolution forderte die SPDqueer Berlin die politischen Verantwortlichen und insbesondere den russischen Präsident Putin unlängst auf, der Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen in der autonomen Republik entgegen zu wirken. "Putin hatte zugesagt, dass sexuelle Minderheiten unter seiner Führung keine Beschneidung ihrer Rechte zu befürchten hätten. Der Präsident zögert auch sonst keine Sekunde, seinen Einfluss in der Region geltend zu machen. Sollte diese Zusage also jemals ernst gemeint sein, dann muss er sich jetzt mit all seiner Macht dafür einsetzen, dass die Verbrechen an Homosexuellen in Tschetschenien unver­züglich beendet werden.", so Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin.

 

Die in vielen Teilen der Welt angespannte politische Situation hat auch Auswirkungen auf die queere Community. Seit dem letzten IDAHOT haben z.B. in den USA, Frankreich und der Türkei Wahlen stattge­funden, die nicht zuletzt auch Abstimmungen über die rechtliche und gesellschaftliche Stellung von Minderheiten waren. Im September wird auch die Bundestagswahl zeigen, inwieweit der rechte Roll­back im deutschen Parlament Fuß fassen kann. Die SPDqueer Berlin und die SoHo Wien wollen dieser Entwicklung ihre ganze Kraft entgegensetzen, erklären sich uneingeschränkt solidarisch mit allen Men­schen die wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität Nachteile erfahren müssen und rufen deshalb dazu auf, am 17. Mai u.a. an folgenden Veranstaltungen teilzunehmen:

Wien: 17. Mai: Walk4IDAHOT – Nature loves Diversity, 17:00 h, Christian Broda-Platz, 1060 Wien,

Berlin: 17. Mai: SPDqueer Berlin und ihre Kreisverbände werden sich an folgenden Veranstaltungen teil­nehmen:

Maneo, 12 h, Kiss-In mit Regenbogenkuchen (Eberswalder/Kastanienallee), der Veranstaltungen der An­tidiskriminierungsstelle des Bundes um 15 h am Brandenburger Tor (SPDqueer Mitte) und des LSVD um 16.00 Uhr am Wittenbergplatz.

17. Mai: im Anschluss der Veranstaltung des LSVD gegen 17 Uhr findet ein Infostand der SPDqueer Tem­pelhof-Schöneberg am Wittenbergplatz statt.

17. Mai: SPDqueer Reinickendorf, Infostand, 17 h, Einkaufszentrum Märkisches Zentrum, Bushaltestelle Märkisches Zentrum.

 
 

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