Aufruf zur Demo gegen den Hass-Bus

Veröffentlicht am 14.09.2017 in Pressemitteilung

Am 15. September macht der sogenannte "Bus der Meinungsfreiheit" halt in Berlin.Zu diesem Anlass ruft die SPDqueer Berlin alle Berlinerinnen und Berliner auf, von ihrem Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen und den Hass-botschaften dieser Veranstaltung ein friedliches Zeichen des Widerstandes entgegen zu setzen.

"Seit Jahrzehnten kämpfen wir dafür, unsere Stadt zu einem freien und sicheren Ort auch für ihre queeren Bewohner*innen zu machen. Dieser wirre Haufen von evangelikalen Hardlinern bis offen Rechtsradikalen der am Freitag vor dem Kanzleramt auftauchen wird, braucht von uns keinen Willkommensapplaus zu erwarten." -so Markus Pauzenberger, Landesvorsitzender der SPDqueer Berlin. "Besonders ärgern dürfte Frau von Beverfoerde dort feststellen zu müssen, dass sie mit ihrem Bus und ihren Predigten aus der dunkelsten Vergangenheit nicht einen einzigen dieser Fortschritt wird zurückdrehen können."

Hedwig von Beverfoerde tritt als Gesicht der Bustour gegen "Genderwahn" und "Homolobby" auf. Schon in der Vergangenheit hat sie ihren Ängsten, unter anderem auf sogenannten "Demos für alle" Ausdruck verliehen.

"Auch zu klären ist, wie die Kanzlerin zur Demo der christlichen Fundis vor ihrem Haus steht." - ergänzt der stellvertretende Landesvorsitzende der SPDqueer Berlin, Christopher Jäschke. Merkel hatte vor wenigen Wochen noch im Sinne der Organisatoren des Hass-Busses im Bundestag gegen die Eheöffnung gestimmt und wurde seitdem auch nicht müde, ihre Position öffentlich zu bekräftigen. "Wir erwarten von ihr eine Distanzierung. In jedem anderen Fall bleibt sie für queere und queerpolitisch aktive Menschen unwählbar."

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gegendemonstration sind eingeladen, sich ab 14 Uhr vor dem Bundeskanzleramt zu versammeln. Mit der Ankunft des Busses wird gegen 15 Uhr gerechnet.

 
 

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