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Herzlich willkommen auf der Internetseite SPDqueer Berlin (ehemals Schwusos)!!

Auf der Startseite findest Du aktuelle Presseartikel und Mitteilungen!

 
 

Wahlen...nun gibt es die SPDqueer in allen zwölf Bezirken Berlins - hochmotiviert und aktiv (nicht nur) für das queere Berlin

Am Freitag, dem 24. März 2017, gründete sich die AG SPDqueer Reinickendorf. Zu ihrem ersten Vorsitzenden wurde der Frohnauer Alex Smola gewählt.
„Wir sind motiviert und werden die queere Fahne in Reinickendorf hochhalten. „Reinickendorf ist nämlich kein weißer Fleck auf der queeren Landkarte, und das wollen wir durch Veranstaltungen und Aktionen auch zeigen. Deshalb werden wir am Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie (IDAHOT) am 17. Mai 2017 eine zentrale Aktion in unserem Bezirk durchführen, und das wird nur eine von vielen Aktionen in 2017 sein“, so der aus Frohnau stammende neue Kreisvorsitzende Alex Smola.
Wir wünschen dem neuen Kreisvorsitzenden und seinem (quotierten) Team viel Glück und noch mehr Erfolge. Mit der Gründung in Reinickendorf hat unser Verband wieder einmal queere Geschichte geschrieben. Uns gibt es bereits seit fast 40 Jahren. Wir sind somit die älteste queere politische Organisation innerhalb einer Partei. Seit dem 24. März ist die SPD Berlin auch die einzige Partei in Berlin, die in allen 12 Bezirken queerpolitisch organisiert ist“, so der Landesvorsitzende der SPDqueer Berlin Markus Pauzenberger abschließend.
Die SPDqueer Reinickendorf trifft sich regelmäßig zum Stammtisch im Restaurant Maestral, Eichborndamm 236. 13437 Berlin (U-Bhf. Rathaus Reinickendorf), um über Veranstaltungen, Aktionen und queere Politik zu diskutieren. Der nächste Stammtisch findet am 05.04.2017 um 18 Uhr statt.

Veröffentlicht am 24.03.2017

 

PressemitteilungSPDqueer begrüßt Rehabilitierung und Entschädigung von nach §175 StGB verurteilten Männern

Am heutigen Mittwoch hat die Bundesregierung in ihrer Kabinettsitzung den von SPD-Justizminister Heiko Maas eingebrachten Gesetzentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern des Paragrafen 175 verabschiedet. Die von einigen Verbänden und der Opposition geäußerten Befürchtungen, das Gesetz werde in dieser Legislaturperiode nicht mehr eingebracht, haben sich als unbegründet erwiesen.
Zum Beschluss des Bundeskabinetts erklärt die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki:
Justizminister Heiko Maas hat Wort gehalten und die Rehabilitierung wie auch die Entschädigung der durch den Unrechtsparagrafen 175 StGB verurteilten Männer eingebracht. Neben der Aufhebung der Urteile ist eine finanzielle Entschädigung der noch lebenden Betroffenen vorgesehen.
Die SPDqueer bedankt sich für das entschlossene Handeln von Heiko Maas, der SPD-Bundestagsfraktion und der ganzen SPD. Nachdem im Mai vergangenen Jahres durch ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Martin Burgi festgestellt wurde, dass eine Aufhebung der Urteile nach dem Paragrafen 175 StGB möglich ist, kündigte Heiko Maas umgehend eine Rehabilitierung an. Seit Jahren ist dies ein zentrales Anliegen der SPDqueer. Nun zeigt die politische Arbeit innerhalb wie außerhalb der SPD ihre Wirkung.
Dass der § 175 StGB als Schandfleck unsere Justizgeschichte wahrgenommen wird, ist richtig und wichtig. Nicht nur, weil er in seiner verschärften Form ein Überbleibsel der NS-Diktatur darstellte, sondern weil auch seine reformierte Fassung das höchste Gut unseres Wertekanons verletzte: die Menschenwürde. Menschen, die nach diesem Unrechtsparagrafen verurteilt wurden, wurde nicht nur im juristischen Sinne großes Unrecht angetan. Ihre Würde wurde verletzt, da sie stigmatisiert, gesellschaftlich und beruflich ausgegrenzt und ihnen die Chancen genommen wurden, ihre individuellen Lebensentwürfe zu realisieren.
Queer-politisches Arbeiten beschränkt sich für die SPD nicht nur auf die juristische Gleichstellung. Auch das Werben und Eintreten für eine offene und vielfältige Gesellschaft ist und bleibt eine unerlässliche Aufgabe.

Veröffentlicht am 22.03.2017

 

ServiceVeranstaltung PrEP durch den Partito Democratico (ITA) in Berlin

Am Samstag, den 18.09.2017 veranstaltete der Partito Democratico Berlino (das italienische Pendant zur SPD) in den Räumen des Bürgerbüros des SPD Kreuzberg-Friedrichhain im Willi-Brand-Haus zum Thema Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) zur Vermeidung von HIV-Neuinfektionen. Nach einer thematischen Einleitung durch zwei Vorträge durch den Genossen und Aktivisten Simone Buttazzi (PD) und dem Arzt Ch. Weber vom Berliner Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK) diskutierte das Podium, das mit der Bundesvorsitzenden der SPDqueer Petra Nowacki, Ch. Weber und der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert, die auch im Gesundheitsausschuss des deutschen Bundestages sitzt, besetzt war, mit den Teilnehmern über die Implikationen der vorgestellten Daten, wie das von der WHO vorgegebene Ziel 90-90-90 bis 2020 zu erreichen sei (90% der HIV positiven Menschen wissen über ihren Infektionstatus Bescheid, 90% davon erhaltenen eine adäquate Therapie und 90% haben eine Viruslast unter der Nachweisgrenzen [sind also nach dem derzeitigen Wissens- und Forschungsstand nicht mehr als infektiös zu betrachten] -> keine Neuinfektionen). Dies wurde vor dem Hintergrund der Weigerung des Gemeinsamen Bundesauschusses (GBA) von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen die Kosten im Rahmen einer Gesundheitsversorgung durch die Krankenkassen in Deutschland die Kosten einer PrEP zu übernehmen ausführlich diskutiert.

Simone Buttazzi hat uns freundlicherweise seinen Vortrag als PDF-File zum Download bereitgestellt.

Download hier. 

© Simone Buttazzi, 2017

Informationen von Positiven für Positive findet ihr hier / Informazioni per sieropositivi da sieropositivi qui. 

Veröffentlicht am 20.03.2017

 

PressemitteilungFrauen- und LSBTI-Feindlichkeit bekämpfen

Der 8. März wird seit 1977 von der UN als Weltfrauentag gefeiert. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Heute bekämpfen Rechtspopulisten und Chauvinisten weltweit Frauenrechte. Dieselben bedienen sich homo- und transphober Hetze.
Zum Internationalen Frauentag 2017 erklären die Bundesvorsitzende der SPDqueer, Petra Nowacki und die frauenpolitischen Sprecherinnen der SPDqueer, Anke Vetter und Andrea Woltmann
Auch 2017 ist es noch Realität, dass Frauen beleidigt, erniedrigt und diskriminiert werden. Ihre Gleichwertigkeit wird von Rechtspopulisten und Chauvinisten auch in Deutschland und Europa in Abrede gestellt. Ein Beispiel hierfür stellen die Äußerungen des EU-Abgeordneten Janusz Korwin-Mikke dar, der behauptete, Frauen müssten gegenüber Männern schlechter bezahlt werden, da sie schwächer, kleiner und weniger intelligent seien. Korwin-Mikke vertritt ebenfalls offen homophobe Positionen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat sich in seiner Zeit als Präsident des Europäischen Parlaments den Rechtspopulisten á la Korwin-Mikke entschieden entgegen gesetzt. Auch bei seiner Vorstellung als Kanzlerkandidat betonte Schulz, dass es mit ihm keine Hatz gegen Minderheiten geben werde.
Trotz Frauenwahlrecht, Gleichberechtigung laut Grundgesetz und großer Fortschritte in der gesellschaftlichen Akzeptanz gibt es auch 2017 noch viel zu tun. Der Internationale Frauentag ist für Deutschland wichtig. Und Lesben sind für den Frauentag wichtig. Ihre Sichtbarkeit sowohl in der queeren Community als auch in der Frauenbewegung kann dazu beitragen, dass Akzeptanz gefördert wird, weil Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Homo- bzw. Transphobie nicht nur durch die selben Akteure betrieben wird, sondern ihnen auch der selbe ideologische Ursprung zugrunde liegt.

Veröffentlicht am 08.03.2017

 

FrauenWer hilft bei Diskriminierung und Gewalt gegen Lesben/Bi- und Transfrauen

Viele Lesben, bisexuelle Frauen und Transfrauen machen Erfahrungen mit Diskriminierung und homo- , bi- bzw. transphober Gewalt.

Diese reichen von verbalen Attacken über Rüpel- und Rempeleien, Schlägen bis zu Vergewaltigungen. Doch ein Großteil der Vorfälle bleibt unerfasst und damit ungeahndet. Oftmals wird es von den Betroffenen bagatellisiert oder es herrscht Unwissen darüber, an wen frau sich wenden soll, um Hilfe und Unterstützung zu erhalten.

Diesen Frauen zu helfen, hat sich die Initiative L- SUPPORT e.V. auf ihre Fahne geschrieben. Sie beraten, unterstützen und vermitteln Kontakte auch zu  Hilfeorganisation wie dem Weißen Ring, aber auch zu den staatlichen Stellen.

Hast auch du eine persönliche Erfahrung mit Diskriminierung und Gewalt gemacht oder aber auch nur beobachtet, dann zögere nicht, Dich mit den Frauen von L- SUPPORT in Verbindung zu setzen. Denn es ist wichtig, dass JEDER (homo- /bi- /transphobe) Vorfall erfasst wird, nur so kann Hilfe geleistet werden und der oder die Täter*in für ihre Taten bestraft werden und so andere von ähnlich gelagerten Handlungen abgehalten werden.

Telefonisch:

030 - 21 26 22 99 (direkt Sa & So 17 - 19 Uhr, oder über die Mailbox)

oder alarmiere die Polizei unter: 110

E- Mail:

L- Support(at)L- Support.net

Im Netz:

www.L- Support.net

Veröffentlicht am 27.02.2017

 

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